Gelöste Probleme

Bei der Buslinie 210 konnten in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe von Problemen gelöst worden.

Nr. Problem Lösungstermin
1 chronische Unpünktlichkeit Fahrplan 2005
2 mangelhafte Anschlußsicherung in Neuperlach Süd 12.12.2004
3 umständlicher Linienweg 14.09.2004
4 ungeeignete Busse Sommer 2004
5 verbesserungsfähiges Fahrplanangebot Fahrplan 2007
6 unzureichende Anbindung des Wohngebietes
an der Robert-Koch-Straße abends
Fahrplan 2008
9 unübersichtliche Darstellung des Aushangfahrplans  

1 - chronische Unpünktlichkeit

Mit dem Fahrplan 2005 hat sich die Pünktlichkeit der Linie 210 deutlich verbessert. An der Haltestelle Jahnstraße sind es beispielsweise sind es meistens nicht mehr als 3 Minuten. Die Verspätungen stadteinwärts können sich in Neuperlach Süd auch auf die Fahrten stadtauswärts übertragen.

Der aktuelle Ausbau der Rosenheimer Landstraße in Ottobrunn beinträchtigt zeitweise die Pünktlichkeit.

2 - mangelhafte Anschlußsicherung in Neuperlach Süd

Das Problem der mangelhaften Anschlußsicherung beim Umsteigen von der U- oder S-Bahn auf die Linie 210 in Neuperlach Süd ist durch den neuen Fahrplan 2005 weitgehend gelöst worden. Die Umsteigezeiten von U5 und S6 zur Linie 210 betragen derzeit ca. 4 Minuten, die ausreichend sind.

Bei Verpätungen von U- und S-Bahn ist von Nachteil, daß der Weg der Fahrgäste zum Bus für den Busfahrer schlecht einsehbar ist. Er sieht kaum, wenn noch Fahrgäste aus verspäteten S- und U-Bahnen den Bus erreichen wollen. Das Problem basiert auf der ungünstigen Lage de Haltestelle. Abhilfe könnte hier ein Abfahrtssignal schaffen, daß dem Busfahrer anzeigt, wann er abfahren soll.

3 - umständlicher Linienweg

Seit dem 14.09.2004 fährt die Linie 210 durch den Tunnel in Neubiberg. Damit ist die Diskussion um den Linienweg nach der Schließung der Straße durch den Wald beendet.

Ab dem Fahrplanwechsel am 15.12.2002 folgte die Linie 210 ab Neuperlach Süd ihrem alten Linienweg bis einschließlich Neubiberg, Rosenheimer Landstraße. Dann fuhr sie durch die Prof.-Messerschmitt-Straße zur neuen Haltestelle Ottobrunn, Alte Landstraße und wie bisher durch die Rosenheimer Landstraße mit der ersten "alten" Haltestelle an der Bahnhofstraße. Diese Linienführung war aufgrund der Verkehrssituation in der Prof.-Messerschmitt-Straße sehr von Nachteil für die Fahrgäste und die Anwohner.

4 - ungeeignete Busse

Die seit dem Sommer 2004 auf der Linie 210 eingesetzten 15 m-Busse vom Typ Solaris Urbino 15 bieten gegenüber den bis dahin eingesetzten Standard-Linienbussen eine Reihe von Vorteilen:

Die früher auf der Linie 210 eingesetzten Standardlinienbusse waren für diese Linie ungeeignet. Diese 12 m-Busse besaßen für die Fahrten in der Hauptverkehrszeit eine zu geringe Kapazität. Die daraus resultierende Überfüllung verlängert die Ein/Aussteigezeiten an den Haltestellen und trägt so zur Unpünktlichkeit bei.

5 - verbesserungsfähiges Fahrplanangebot

Seit dem Fahrplanwechel am 15.12.2002 ist der um 6:20h beginnende 10 Minuten-Takt um zwei Fahrten bis gegen 8:40h erweitert worden, angepaßt an den 5 Minuten-Takt der U5 ab Neuperlach Süd (6:26h - 9:06h in Fahrplan 2007). Diese Angebotsverbesserung wurde aber nur zur Probe auf drei Jahre eingerichtet. Nachdem sich die Angebotsverbesserung als erfolgreich herausgestellt hat und dauerhaft in den Fahrplan übernommen wurde, wurde zum Fahrplan 2007 der 10 Minuten-Takt morgens noch einmal um eine Fahrt verlängert.

Seit dem Fahrplan 2007 gibt es abends von Montag bis Donnerstag zur Probe zwei weitere Fahrten im 10 Minuten-Takt, so daß dieser jetzt in Neuperlach Süd bis 18:33h reicht. Seit dem Fahrplan 2008 geht der 10 Minuten-Takt nun Montag bis Freitag bis 19:13h. Der 5 Minuten-Takt der U5 (15:30h - 19:20h Ankunft in Neuperlach Süd) ist nun abgedeckt.

Mit dem Fahrplan 2005 ist Montag - Donnerstag die letzte Abfahrt in Neuperlach Süd von 23:45h auf 23:33h vorverlegt worden. Damit muß man am Marienplatz schon um 23:11h statt um 23:18h mit der S6 abfahren. Eine Alternative ist das Anruf-Sammel-Taxi (AST) in Ottobrunn, das täglich ab 19 Uhr vom S-Bahnhof Ottobrunn verkehrt. Dieses besitzt allerdings einige Nachteile, insbesondere für Fahrgäste aus dem Norden von Ottobrunn:

Seit dem Fahrplan 2008 verkehrt die Linie 210 auch am Samstag im 20 Minuten-Takt. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung dar. Am Sonntag wurde der 40 Minuten-Takt vereinheitlicht.

6 - unzureichende Anbindung des Wohngebietes an der Robert-Koch-Straße abends

In den Abendstunden endete früher die Buslinie 210 bereits in Riemerling an der Rudolf-Diesel-Straße, da ein Tor in der Robert-Koch-Straße zum Werksgelände und zur Endhaltestelle an der Lilienthalstraße um 19 Uhr geschlossen wurde. Dadurch wurde das große Wohngebiet an der Robert-Koch-Straße abends vom ÖPNV abgeschnitten. Seit dem Umzug der Firma IABG in ein neues Gebäude im Jahr 2006 gibt es das Tor nicht mehr.

Seit dem Fahrplan 2008 verkehrt die Linie 210 nun bis gegen 22 Uhr bis zur Endhaltestelle Taufkirchen, Lilienthalstrasse.

7 - ungünstig gelegene Abfahrtsstelle in Neuperlach Süd

Die Abfahrtsstelle der Linie 210 in Neuperlach Süd liegt sehr ungünstig. Der Haltestellen-Plan des MVV zeigt die Lage der Abfahrtsstellen der Busse in Neuperlach Süd. Die Position 3 der Linie 210 liegt im Unterschied zum Plan in der Wirklichkeit allerdings direkt unter der dem Bahnsteig von U- und S-Bahn.

Die Verteilung der Abfahrtstellen sollte gemäß dem Verkehrsaufkommen und dem Takt bzw. der durchschnittlichen Wartezeit der Fahrgäste neu geregelt werden. Die Linie 210 sollte an den Positionen 7 oder 8 abfahren. Dort können die Fahrgäste innerhalb der Station warten, sie sind leichter anzufahren, der Weg ist kürzer und die Busfahrer können leichter erkennen, ob noch Fahrgäste kommen.

8 - Ausbau der Carl-Wery-Straße

In den Hauptverkehrszeiten kommt es regelmäßig zu Staus auf der Carl-Wery-Straße, die unzureichend ausgebaut ist. Zur Beschleunigung des Verkehrs wird insbesondere an der Einmündung der Rotkäppchenstraße eine Linksabbiegespur benötigt. Der Unfall vom 06.12.2004 zeigt, wie gefährlich gerade diese Kreuzung ist. Deshalb sollte der Ausbau der Carl-Wery-Straße zwischen der Zwergerstraße und der Therese-Giehse-Allee unabhängig vom Bau der Südanbindung Perlach bereits vor diesem erfolgen.

9 - unübersichtliche Darstellung des Aushangfahrplans

Der MVV hat inzwischen die Darstellung des Linienweges in den Aushangfahrplänen deutlich verbessert. Die Linienwegbeschreibung auf den Aushangfahrplan an den Haltestellen gibt nun als Hauptweg die Strecke an, die von den meisten Fahrten genommen wird. Nur bei den wenigen Fahrten, die von diesem Linienweg abweichen, wird durch einen Index auf den abweichenden Linienweg hingewiesen.


Dr. Thomas Diessel, 04.01.2015

Valid HTML 4.01!